Die besten Kreditkarten in Deutschland

Eine Kreditkarte ist nicht nur ein praktisches Zahlungsmittel, sondern in einigen Fällen unentbehrlich. Zwar nicht alle, aber immer mehr Hotels nehmen Internet-Buchungen nur an, wenn der Kunde eine Kreditkartennummer angibt. Bei der Anmietung eines Leihwagens gehört die Kreditkartenvorlage seit längerem zum Procedere.

Platz
Anbieter
Gebühr
Besonderheiten
Bewertung
Antrag
1 Platz 1
Barclaycard
Barclaycard New Visa
0,00 € ✓ Visa Card Kreditkarte dauerhaft beitragsfrei
✓ inkl. gebührenfreier Maestro Karte
✓ gebührenfrei Bargeld in der Euro-Zone
2 Platz 2
ICS Cards
Visa World Card
0,00 € ✓ Dauerhaft keine Jahresgebühr
✓ Gebührenfrei im Ausland Bargeld abheben
✓ kein extra Girokonto erforderlich
3 Platz 3
DKB
DKB-VISA-Card
0,00 € ✓ inkl. kostenlosem Girokonto
✓ weltweit gebührenfrei Bargeld abheben
✓ 0,7% Verzinsung auf das Kreditkarten Guthaben
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Was ist zu beachten?

33Bei Kreditkarten bestehen nicht nur beim Preis, sondern auch hinsichtlich der Leistungen deutliche Unterschiede. Einige Karten sind mit Versicherungspaketen verbunden, bei denen es sich häufig um Reiseversicherungen sowie um eine Einkaufsversicherung handelt. Bei Reiseversicherungen ist darauf zu achten, wer geschützt ist.

Am häufigsten gilt der Schutz für den Kartenbesitzer und seine Haushaltsangehörigen, bei wenigen Kreditkarten hingegen für alle Personen, die an der mittels der Karte bezahlten Reise teilnehmen. Dieser Unterschied ist für noch nicht zusammenlebende Paare ebenso wie für den Urlaub von Großeltern mit ihren Enkeln von Bedeutung. Auch hinsichtlich der Abbuchung der Kreditkartenabrechnung bestehen Unterschiede.

Üblich ist die monatliche Abrechnung, deren Betrag nach kurzer Zeit abgebucht wird. Einige Emittenten verlängern den Zeitraum zwischen dem Erstellen der Monatsabrechnung und dem Einziehen des Saldos auf zwei bis sechs Wochen. Auf der anderen Seite existieren wenige Kreditkarten mit sofortiger Kontobelastung oder mit wöchentlicher Abrechnung.

Welche Gebühren gibt es?

Die drei wichtigsten Kreditkartengebühren sind:

– Die Jahresgebühr. Wenn für eine Kreditkarte als kostenlos geworben wird, bezieht sich diese Aussage so gut wie immer auf das Jahresentgelt. Bei einigen Karten bekommt der Inhaber die Jahresgebühr zurückerstattet, wenn er ein vorgegebenes Umsatzziel erreicht. Für eine mögliche Partnerkarte berechnen die meisten Emittenten eine ermäßigte Jahresgebühr. In wenigen Fällen ist mehr als eine Zweitkarte möglich, was sich unter anderem anbietet, wenn der Karteninhaber neben seiner Partnerin auch einem volljährigen Kind eine Partnerkarte aushändigen möchte.

23– Das Auslandseinsatzentgelt: Dieses wird für Zahlungen außerhalb des Euro-Währungsraumes fällig und beläuft sich überwiegend auf 1,7 bis 1,75 Prozent des Umsatzes, fällt bei einigen Karten aber auch höher aus. Teilweise sehen die Nutzungsbedingungen den Verzicht auf das Auslandseinsatzentgelt in ausgewählten Ländern, bei denen es sich überdurchschnittlich oft um die Schweiz, Norwegen, Schweden und Rumänien handelt, vor. Wer häufig außerhalb der Euro-Währungsgemeinschaft verreist, wählt eine Kreditkarte ohne Auslandseinsatzentgelt.

– Das Entgelt für Barabhebungen. Die meisten Emittenten berechnen einen Prozentsatz der abgehobenen Summe beziehungsweise bei kleineren Beträgen einen Mindestbetrag. Bei Bargeldverfügungen können weitere Kosten entstehen, indem die Verzinsung nicht wie bei Zahlungen üblich nur bei Teilzahlungen nach der Fälligkeit, sondern bereits ab dem Tag der Geldversorgung beginnt. Dieses Verfahren gilt nur bei wenigen Kreditkartenverträgen, stellt bei diesen aber eine wichtige Kostenfalle dar. Wer die Kreditkarte häufig für die Bargeldversorgung verwendet, entscheidet sich für eine Karte, bei der für die Geldautomatennutzung keine Zusatzkosten anfallen oder zumindest eine bestimmte Anzahl an jährlichen Abhebungen frei ist.

Weitere Entgelte wie Zinsen für die Teilzahlung, die Ersatzausstellung einer beschädigten Kreditkarte oder die Neuzusendung der PIN fallen nur in wenigen Fällen an. Die Kreditaufnahme über die Kreditkarte sollte aus Kostengründen generell vermieden werden.

Welche Typen von Kreditkarten gibt es?

Neben klassischen Kreditkarten sind auch Prepaid-Kreditkarten erhältlich, deren Einsatz nur im Rahmen des vorhandenen Guthabens möglich ist. Eine weitere Unterscheidung besteht zwischen der Debit Card, deren Verwendung wie bei einer Bankkarte unmittelbar nach der Zahlung dem Konto belastet wird, und der Charge Card mit – üblicherweise – monatlicher Kontobelastung. Wenn zusätzlich die Möglichkeit besteht, nur einen Teilbetrag der Monatsabrechnung zu bezahlen und den Rest als Kredit stehenzulassen, wird von einer Revolving Credit Card gesprochen. Verbreitet ist die Ausgabe der Kreditkarte als Charge Card, wobei der Inhaber die Möglichkeit hat, sie durch die Aktivierung der grundsätzlich eingeräumten Teilzahlungsfunktion in eine Revolving Credit Card umzuwandeln.

Fazit

Welche Kreditkarte die beste ist, richtet sich nach den persönlichen Verhältnissen. Aufgrund der Anzahl der Akzeptanzstellen haben die Visa Card und die Mastercard Vorteile gegenüber der American Express-Kreditkarte und der – ohnehin an ein hohes Mindesteinkommen gebundenen – Diners Club-Karte.

Beste Kreditkarte am 19. Mai 2015 ist bewertet mit 5.0 of 5